Verkehrsgutachten zum 4-streifigen Ausbau der B 29

Das Regierungspräsidium Stuttgart plant den 4-streifigen Ausbau der B 29 zwischen Schwäbisch Gmünd und Mögglingen.

In diesem Zusammenhang sind die verkehrlichen Wirkungen im Untersuchungsraum und speziell an den plangleichen und planfreien Knotenpunkten zwischen Aalen und Schwäbisch Gmünd zu prüfen.Die Maßnahmen umfassen auch die Ortsumfahrung Mögglingen sowie den Ausbau zwischen Essingen und Aalen. Im Rahmen der Verkehrsuntersuchung soll die Verkehrsabwicklung für verschiedene Planfälle im relevanten Streckenabschnitt beurteilt werden.

Zur Ermittlung der aktuellen Verkehrsbelastungen und Verflechtungen werden Verkehrserhebungen und eine Verkehrsprognose für das Jahr 2030 durchgeführt, auf deren Grundlage anschließend die verkehrliche Analyse erfolgt. Dabei werden die vorhandenen Netzeigenschaften und verkehrliche Ereignisse (z.B. Stau, Störungen, Engpässe) bewertet. Die Leistungsfähigkeit der einzelnen Planfälle wird auf der Grundlage der mikroskopischen Verkehrsflusssimulation untersucht. Dabei konnte für alle Planfälle eine leistungsfähige Verkehrsabwicklung nachgewiesen werden. Verbunden damit sind (gegenüber der Bestandssituation) verringerte maximale Rückstaulängen, die zum Teil vollständig aufgelöst sind.

Ausgehend von den ermittelten verkehrstechnischen Kenngrößen, Ergebnissen und Erkenntnissen wird eine hinsichtlich Verkehrsanlagenentwurf und Steuerungstechnik optimierte Vorzugsvariante abgeleitet. Ein wesentlicher Vorteil dieses Planfalls ist die gute Anbindung von Böbingen an die ausgebaute B 29.

Qualitätsstufen nach HBS (Nachmittagsspitze Prognoseverkehr)