Die seit 1957 bestehende Rheinbrücke zwischen Lustenau (AT) und Au (CH) zeigt zunehmende Verformungen, die eine kontinuierliche strukturelle Überwachung notwendig machen. Für die langfristige Zustandsbeurteilung wurde ein automatisiertes Monitoringsystem installiert, das vertikale Verschiebungen, Neigungen sowie Temperatur‑ und Sonneneinstrahlungseinflüsse in Echtzeit erfasst. Ein dynamisches Alarmsystem meldet ungewöhnliche Bewegungen unmittelbar, während die integrierte Fahrzeugerkennung belastende Schwerfahrzeuge identifiziert. Das System ermöglicht eine objektive, belastbare Grundlage für den sicheren Weiterbetrieb der Brücke.