Aufgrund der stetig wachsenden Mitarbeiteranzahl wurde von der Stuttgarter Belegschaft der brenner BERNARD ingenieure GmbH vor kurzem ein neues und größeres Büro bezogen. Ziel hierbei war es, die zentrale Lage im Stadtzentrum zu erhalten, um allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch weiterhin die tägliche An- und Abreise über einen zentralen Umsteigepunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen.

Radschnellverbindungen (RSV) sind zu einem großen Hoffnungsträger in der Verkehrs- und Umweltpolitik geworden. CO2-Reduzierung, Stauvermeidung und positive Auswirkungen auf die Gesundheit sind dabei die stärksten Effekte, die erwartet werden.

Das Verkehrsministerium von Baden-Württemberg beauftragte die brenner BERNARD ingenieure GmbH und ihr Partnerunternehmen VIA mit der Potenzialanalyse und der Entwicklung eines Verfahrens für Machbarkeitsuntersuchungen zu RSV in Baden-Württemberg

Die Potenzialanalyse erfolgte auf der Grundlage eines landesweiten Verkehrsmodells sowie der Beteiligung regionaler Akteure. Insgesamt konnten so 70 potenzielle RSV in Baden-Württemberg identifiziert werden. Für 52 RSV mit einem Potenzial von mindestens 1.500 Radfahrern pro Tag erfolgte anschließend die Bewertung von potenzial- und umsetzungsrelevanten Faktoren.

Aufbauend auf der Potenzialanalyse erfolgte bereits die Auswahl von elf Korridoren, für die eine erste grobe Abschätzung der erforderlichen Maßnahmen und Kosten zur Realisierung der jeweiligen RSV erarbeitet werden. Die Ergebnisse der Kostenermittlung werden voraussichtlich im Sommer 2018 veröffentlicht.

Im Rahmen einer verkehrstechnischen Untersuchung soll der Steuerungsablauf an einem der verkehrsreichsten Knotenpunkte in Stuttgart optimiert werden.