Busverkehr in Göttingen

Die brenner BERNARD ingenieure GmbH hat in der Stadt Göttingen 21 Lichtsignalanlagen im Rahmen des ÖPNV-Beschleunigungsprogramms geplant und in Betrieb genommen.

Zur Steigerung der Attraktivität und zur Verbesserung des Betriebs- und Verkehrsablaufs im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beabsichtigt die Stadt Göttingen, gemeinsam mit den städtischen Verkehrsbetrieben ein flächendeckendes Busbeschleunigungsprogramm zu realisieren. Hierzu wurde im Jahr 2015 von brenner BERNARD ein Konzept erarbeitet und zur Fördermittelbeantragung bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH eingereicht. Das Gesamtkonzept beinhaltet die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen zur Busbevorrechtigung an 85 Lichtsignalanlagen bis 2019. Die Maßnahmen sind in vier Bauabschnitten bzw. Baustufen unterteilt.

Schwerpunkt der Stufe 1 war die Integration des Busverkehrs in eine gesamt-verkehrsabhängige Steuerung, für deren Realisierung die Modernisierung des Lichtsignalanlagensystems eine grundlegende Voraussetzung darstellte. Im Zuge von „Grünen Wellen“ können sich für die koordinierten Verkehrsströme positive Effekte insofern einstellen, dass bei verkehrsabhängigen Eingriffen in die Signalsteuerung durch parallel fahrende ÖPNV-Fahrzeuge das Freigabezeitangebot für den Kfz-Verkehr ebenfalls erhöht wird. Das Göttinger Tageblatt berichtete hierüber am 28.09.2017 im Artikel „Grüne Welle wird grüner“ (http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Uebersicht/Gruene-Welle-in-Goettingen-fluessiger)