Im März 2026 fand im Rathaus Feldbach die Ortsverhandlung für die eisenbahnrechtliche Genehmigung für den Abschnitt Staatsgrenze bis Gleisdorf des Projektes „Elektrifizierung“ statt.

Die BERNARD Gruppe ist in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Streckenplanung für den oben genannten Abschnitt im Einreich- und Detailprojekt beauftragt. Neben der Elektrifizierung der rund 80 km langen Strecke umfasst das Projekt auch die Errichtung von zahlreichen Schaltgerüsten und zwei Schaltposten, eines Frequenzumformers in Studenzen und einer Speiseleitung mittels Erdkabel, welche den Frequenzumformer mit dem Schaltposten im Bahnhof Studenzen-Fladnitz verbindet, die Adaptierung der Gleisanlagen in einigen Bahnhöfen, die Anhebung der Streckengeschwindigkeit sowie Gleisneulagen zwischen der Staatsgrenze und dem Bahnhof Fehring. Die Elektrifizierung der steirischen Ostbahn unterstützt Klima und Energieziele, reduziert Lärm und ermöglicht dichtere Takte sowie kürzere Fahrzeiten durch die Anhebung der Streckengeschwindigkeit und die bessere Beschleunigung elektrischer Triebfahrzeuge. Sie vereinfacht den Güterverkehr, verbessert Umleitungsoptionen, schließt Netze an und sorgt für eine einheitlichere Betriebsführung. Zu den wichtigsten Maßnahmen, die die BERNARD Gruppe plant zählen dabei die Verschwenkung von Gleisen in den Bahnhöfen Feldbach und Studenzen-Fladnitz, um Platz für die Oberleitungsmasten zu schaffen, der Abtrag eines nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen genügenden Zungenbahnsteigs inklusive des zugehörigen Gleises in Gleisdorf. In Gleisdorf wird weiters eine neue Weiche eingebaut, dadurch wird das entsprechende Gleis als Abstellgleis aus beiden Richtungen nutzbar.

Tino Taffanek, BERNARD Gruppe