In Ravensburg hat die BERNARD Gruppe eine intelligente Lösung umgesetzt, die Einsatzfahrzeuge priorisiert und den Verkehrsfluss gezielt beeinflusst. Ein speziell entwickeltes KI-Modell erkennt Feuerwehrfahrzeuge mit aktivem Blaulicht und ermöglicht eine automatisierte Steuerung relevanter Verkehrsknoten.
Die Hauptverbindung musste aufgrund einer Brückensanierung stadtauswärts gesperrt werden. Dadurch entstanden Umwege, die die Einsatzzeiten der Feuerwehr deutlich verlängerten. Es wurden kritische Stellen analysiert und darauf basierend ein System zur gezielten Voranmeldung an Lichtsignalanlagen entwickelt. An strategisch definierten Standorten wurden BERNARD Mobility Analyser (BMA) zur Detektion installiert, die Einsatzfahrzeuge identifizieren.
Das für diesen Anwendungsfall speziell entwickelte KI-Modell erkennt Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz, indem es Fahrzeuge mit aktivem Blaulicht identifiziert. Dafür prüft das System, ob ein erkanntes Fahrzeug ein Feuerwehrfahrzeug ist und das Blaulicht eingeschaltet ist. Die erfassten Ereignisse werden über eine gesicherte LTE-Verbindung an die relevanten Knotenpunkte übertragen. Die Daten werden in ein kompatibles Format für das Verkehrsmanagementsystem überführt. Dieses steuert anschließend die Verkehrsbeeinflussung und ermöglicht eine priorisierte Durchfahrt. Die Lösung zeigt, wie digitale Technologien gezielt eingesetzt werden, um die Leistungsfähigkeit sicherheitsrelevanter Infrastruktur zu erhöhen. Die BERNARD Gruppe verbindet dabei verkehrstechnische Expertise mit innovativer Systementwicklung und schafft optimierte Einsätze für Blaulichtorganisation und Verkehrsteilnehmer.
Kai Ickert, BERNARD Gruppe