Mit dem landesweiten Modellprojekt „Gehwege freiräumen – Raum fürs Gehen schaffen“ setzt das Land Baden-Württemberg einen klaren Impuls für eine nachhaltige und barrierefreie Mobilitätsentwicklung. Vier Modellkommunen – Balingen, Heilbronn, Pforzheim und Stuttgart – starten einen strukturierten Prozess, um zentrale Fußwege systematisch von Hindernissen zu befreien. Die BERNARD Gruppe begleitet dieses Projekt im Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg.

Ziel ist es, das Handlungsfeld „Gehwege freihalten“ der Fußverkehrsstrategie des Landes konkret umzusetzen und die nutzbare Breite von Gehwegen dauerhaft zu sichern. Mülltonnen, Verkehrszeichenmasten, Verteilerkästen, Parkautomaten, E-Ladesäulen oder abgestellte Fahrzeuge schränken die Bewegungsfreiheit häufig erheblich ein. Gerade in Ortsmitten, auf Schulwegen und entlang wichtiger Hauptfußverbindungen entstehen dadurch Nutzungskonflikte, die Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Die BERNARD Gruppe bringt ihre Kompetenz in der Analyse, Bewertung und Strukturierung komplexer Verkehrsräume in das Projekt ein. Darauf aufbauend werden in Workshops mit Verwaltung, Betrieben und weiteren Akteuren praktikable Lösungen entwickelt. Ziel ist es, klare Standards und dauerhafte Routinen für hindernisfreie Gehwege zu etablieren. Mit diesem Projekt leistet die BERNARD Gruppe ihren Beitrag einer zukunftsfähigen Mobilität  und zur Weiterentwicklung urbaner Räume.

Julia Bresagk, BERNARD Gruppe
Foto: © Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg