Der Gemeinderat Albbruck hat dem Entwurf zugestimmt. Kernbestandteil ist der Neubau des Klinikums Hochrhein für den Landkreis Waldshut. Die BERNARD Gruppe erstellte das Verkehrsgutachten, das die verkehrliche Leistungsfähigkeit nachweist und die erforderliche Dimensionierung der Erschließungsanlagen aufzeigt.

In Albbruck entsteht der Neubau des Klinikums Hochrhein (KLHR), integriert in das Gesamtareal „Gesundheitspark Albbruck“, das über eine Vielzahl von angegliederten Nutzungen verfügen soll, darunter Facharztpraxen, medizinischer Einzelhandel, Seniorenwohnen, Rettungswache, Personalwohnraum und der Vorhaltung eines Baufelds für eine künftige, mögliche Kinderbetreuungseinrichtung und einen Nahversorgungsmarkt. Die Stellplätze sollen zum größten Teil in einem Parkhaus untergebracht werden. Angebunden wird das Areal über über 2 signalisierte Knotenpunkte an der B 34.

Das Verkehrsgutachten enthält die Berechnung der Neuverkehrsmengen und die Herleitung eines funktionsfähigen Erschließungssystems. Gleichzeitig werden im Sinne der verkehrlichen Neuordnung, des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit bestehende Anschlüsse zurückgebaut.

Ziel des Gutachtens ist der Nachweis der verkehrlichen Leistungsfähigkeit der Anschlussknotenpunkte für den Kfz-Verkehr an die B 34 und die Bestimmung des dafür notwendigen Ausbaus im Hinblick auf die Knotenpunktform und die benötigten Verkehrsflächen. Auch die Anbindung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes (Fuß- und Rad- und öffentlicher Verkehr) an das bestehende Wegenetz wurde erarbeitet.

Das Verkehrsgutachten ist Teil der Unterlagen zum Bebauungsplan. Der Entwurf geht damit in die öffentliche Auslegung und in die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange.

Robert Wenzel, BERNARD Gruppe