Im Zuge des geplanten Ersatzneubaus von drei Brückenbauwerken über die Straße der Nationen in Erfurt übernimmt die BERNARD Gruppe wesentliche Leistungen in der Verkehrsplanung und Planung der technischen Ausrüstung.

Die bestehenden, in die Jahre gekommenen Brückenanlagen werden zukünftig durch zeitgemäße Lösungen ersetzt, die den Anforderungen an Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und städtebauliche Integration gerecht werden.

Die BERNARD Gruppe verantwortet dabei die Planungen der Verkehrsanlagen für Straße und Straßenbahn im Zuge der Nordhäuser Straße in Erfurt sowie die Fachplanung der Technischen Ausrüstung. Diese umfasst unter anderem die Stadtbeleuchtung, Lichtsignalanlagen, Bahnstromversorgung, Fahrleitung und Erdungskonzepte. Der Projektansatz berücksichtigt die Neuordnung der Haltestellenbereiche, die Umgestaltung der Fahrstreifen und die verbesserte Führung für den Rad- und Fußverkehr. Auch die unterhalb der Brücke verlaufende Straße der Nationen wird hinsichtlich ihrer Verkehrsflächen, ihrer Funktionalitäten und Lage für den motorisierten und nicht motorisierten Verkehr optimiert. Ein zentraler Aspekt der Planungsleistung ist die Sicherstellung des Verkehrsflusses während der Bauzeit. Dafür werden temporäre Verkehrsanlagen für den Straßenbahn-, Geh- und Radverkehr konzipiert, die eine funktionale Erreichbarkeit der betroffenen Bereiche während der Bauzeit gewährleisten. Mit Beginn der Planungsleistungen im April 2025 wurde ein wichtiger Meilenstein für die Umsetzung dieses städtischen Infrastrukturprojekts gelegt.

Die BERNARD Gruppe bringt dabei ihre Erfahrung in interdisziplinärer Projektarbeit sowie ihre Kompetenz in komplexen Verkehrsprojekten ein. Das Projekt steht exemplarisch für einen integrierten Planungsansatz, der sowohl die Anforderungen des öffentlichen Verkehrs als auch die Erwartungen an nachhaltige urbane Mobilität erfüllt.

Falko Fischer, BERNARD Gruppe