Im Rahmen des Programms zur Mobilitätswende entwickelt die BERNARD Gruppe ein innovatives System zur drohnengestützten Verkehrsüberwachung – mit Fokus auf ländliche und alpine Regionen.

Das durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderte Projekt 3D-NET zielt auf die Entwicklung eines vernetzten Überwachungssystems, das durch den Einsatz von Drohnenschwärmen den Verkehrsfluss in schwer zugänglichen Gebieten verbessert. Gerade in Regionen, wo trotz ausgebauter Infrastruktur häufig unerwartete Staus auftreten, schafft die BERNARD Gruppe in Zusammenarbeit mit branchenführenden Forschungspartnern durch intelligente Technologie neue Möglichkeiten der Mobilitätssteuerung.

Zentrales Element ist ein hybrides Kommunikationsnetz mit niedriger Latenz für die Drohnenkoordination und hoher Bandbreite zur Übertragung von Sensordaten. Dieses Netzwerk verbindet terrestrische und nicht-terrestrische Komponenten zu einer leistungsfähigen Infrastruktur. Die Drohnenschwärme agieren dabei nicht nur als Sensorträger, sondern auch als fliegende Netzknoten zur Erweiterung bestehender Netzwerke in bisher unterversorgten Gebieten. Im Rahmen des Projekts entwickelt die BERNARD Gruppe ein spezifisches drohnenbasiertes Sensorsystem zur Verkehrsdatenerfassung. Die gesammelten Daten werden fusioniert, mittels KI analysiert und zur prädiktiven Steuerung des Verkehrsflusses eingesetzt. Das Vorhaben baut auf Erkenntnissen aus dem Projekt 6G-SKY auf und wird im europäischen Forschungskontext weitergeführt. Mit dem 3D-NET Projekt stellt die BERNARD Gruppe erneut unter Beweis, wie technische Exzellenz und Verantwortung im Bereich zukunftsorientierter Mobilitätslösungen miteinander verbunden werden können.

Felix Laimer, BERNARD Gruppe

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