Die BERNARD Gruppe unterstützt die ASFiNAG im Rahmen des Vollausbaus der S16 Arlbergschnellstraße zwischen den Anschlussstellen Zams und Landeck mit einem umfassenden Leistungspaket. Im Mittelpunkt stehen die prüfstatische Bewertung und die geotechnische Begleitung der Lötz-Bestandsröhre, ergänzt um ein technisch hochwertiges Monitoring über zwölf Monate.
Ziel der ingenieurtechnischen Maßnahmen ist die unabhängige Vergleichsrechnung zur prüfstatischen Beurteilung des Bestandsbauwerks. Diese erfolgt im Vier-Augen-Prinzip und in enger Abstimmung mit den Gewerken Statik, Geotechnik und Geologie. Warn- und Alarmwerte werden gemeinsam mit dem Auftraggeber definiert. Das parallel installierte Monitoringsystem erfasst Rissweiten, Temperaturverläufe und Schwingungen. Die Daten werden in einem Dashboard visualisiert, bei Grenzwertüberschreitung erfolgt eine automatische Alarmierung per E-Mail oder optischem Signalgeber vor Ort.
Ergänzend erbringt die BERNARD Gruppe umfangreiche Leistungen der geotechnischen Qualitätssicherung. Dazu zählen die Prüfung der Ausschreibungs- und Ausführungsunterlagen, die Erstellung eines geotechnischen Sicherheitsmanagementplans mit Alarmplan sowie die baubegleitende Kontrolle der Gründungssohlen, Baugrubensicherungen und Messdaten.
Mit dem Projekt trägt die BERNARD Gruppe aktiv zur sicheren und nachhaltigen Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Tirol bei. Die Leistungen vereinen technische Präzision mit interdisziplinärer Fachkompetenz und stehen im Einklang mit den gängigen Qualitäts- und Umweltstandards.
Stefan Dietrich, BERNARD Gruppe